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Ein großflächiger Torfabbau
ist in Mooren nur durch Entwässerung zu erreichen. Deshalb
wurde im Schwenninger Moos mit viel Aufwand ein sorgfältig
geplantes Netz aus Entwässerungsgräben gezogen. In alten
Luftbildern lässt sich der genaue Verlauf dieses Grabennetzes
sehr gut verfolgen. Im Schwenninger Moos wurden insgesamt
28.400 m Gräben angelegt. |
| Zentraler Entwässerungsgraben der Villinger Gemarkung.
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Die Wirkung all dieser Gräben war und ist für das Moor verheerend. Der Niederschlag, der eigentlich in den Torfen gespeichert werden soll,
fließt durch das Grabensystem rasch ab und geht dem Moor verloren. Der Wasserspiegel so entwässerter Flächen liegt dadurch weit unter dem
ungestörter Moore. Die Folge ist eine schleichende Veränderung der Vegetation, deren Endstadium trockene Birken-Kieferwälder sind, die kaum
noch Moorarten enthalten.
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