Bilder Sitemap
Willkommen  
Zeitüberblick  
Moor unter Schutz  
Der Lebensraum  
Moor in Not  
Naturschutzprojekt Gehölzpflege  
Die Renaturierung  
Der Mensch im Moos  
Der ak moos  
Einsatz für die Natur  
Ausblicke  
Kontakt  

Mit freundlicher
Unterstützung der


David gegen Goliath – Die Wiederbewaldung

Das Schwenninger Moos war in seinem ursprünglichen Zustand nicht baumfrei. In den Zeiten der Abtorfung ließ man so gut wie keine Bäume im Moos aufkommen. Sie störten die Streunutzung und den Abbau selbst. Dies hat sich in den letzten 100 Jahren deutlich geändert.

 
Der Rundweg am Neuen Moosweiher 1935 und heute.
 

Inzwischen dominieren dichte Wälder vor allem die Bereiche entlang des Rundweges. Während 1944 nur 6 % des Moores bewaldet waren, sind es 1968 schon 24 % gewesen. Die Wiederbewaldung verstärkte sich in den letzten Jahren, da immer mehr Bäume Samen nachliefern – ein sich selbst beschleunigender Prozess.

Problematisch ist das Gehölzaufkommen aus zwei Gründen. Viele typische Tier- und Pflanzenarten der Moore brauchen „einen Platz an der Sonne“. Die Moorpflanzen können sich in der Konkurrenz mit den Laub- und Nadelbäumen nicht behaupten und werden mittelfristig verdrängt.

Zunahme der Gehölzdeckung im Naturschutzgebiet Schwenninger Moos von 1944 bis heute. Nur im Zentrum des Moores ist durch Gehölzpflege und Wiedervernässung der Waldanteil zurückgedrängt worden.