| Wie die Ergebnisse
der ausführlichen
Untersuchungen zeigen, gibt es keine einfache Lösung
für die Probleme des Moores. 250 Jahre Zerstörung
und Torfabbau können nicht über Nacht rückgängig
gemacht werden.
Einfache Aufgabe – Komplexe Untersuchung
Moorrenaturierungen verlangen Planungen, die auf einer umfangreichen
Datengrundlage beruhen. Erst wenn man erkannt hat, was dem
„Patienten“ fehlt, können die richtigen Maßnahmen
ergriffen werden.
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| Georadar
zur Bestimmung der Torfmächtigkeit |
Deshalb wurde im Schwenninger Moos zwischen 1998 und 2000
von der Universität
Hohenheim und der Fh-Nürtingen
nicht nur der Wasserstand an vielen verschiedenen Stellen
gemessen, sondern auch die Oberfläche des Moores exakt
eingemessen, Gräben und Torfstichkanten kartiert, die
Vegetation erfasst, nach Tiergruppen wie den Laufkäfern
gesucht und der Nährstoffgehalt der Moorwässer untersucht.
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Elektrobefischung
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Wasseranlysen
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Die Untersuchungen belegten, dass das Moor in Teilbereichen
substanziell bedroht ist. Das Zusammenspiel von Entwässerung,
rascher Wiederbewaldung oder fehlender Nutzung hat zur Folge,
dass ohne Eingreifen viele der gefährdeten Arten aus
dem Moor verschwinden werden.
Diese bedenkliche Entwicklung wurde schon im Jahr 1976 vom
damaligen
Garten- und Friedhofsamt der Stadt Villingen-Schwenningen
erkannt. Seitdem sind durch gezielte,
jährliche Pflegemaßnahmen der Wiederbewaldung und
Entwässerung
erfolgreich entgegengewirkt worden. Allerdings zeigte es sich,
dass die bisherigen Arbeiten nicht ausreichend waren, um das
Moos vollständig zu sanieren.
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