| Das Moor war noch bis weit ins 19. Jahrhundert
hinein vor allem von Wäldern und Wiesen umgeben. Die
angrenzenden Bergrücken und Seitentäler führten
dem Moor noch Wasser zu.
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Der
Nordteil des Moores in einer Luftbildaufnahme um
1925.
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Der Nordteil
75 Jahre später. Große Flächen am Stadtrand von
Schwenningen sind inzwischen bebaut.
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Ein erster Einschnitt in das Wassereinzugsgebiet war der
Bau der Eisenbahnstrecke am Westrand des Moores. Seit 1869
verläuft die Bahnstrecke Villingen-Schwenningen- Rottweil
zwischen den Vermoorungen des Schwenninger Mooses und denen
des Kugelmooses. Die Zuflüsse aus dem Osten des Gebietes
wurden durch den dortigen Straßenbau abgeleitet und
fließen heute nicht mehr in das Moos. Schwenningen rückte
von Norden her immer weiter an das Moor heran.
Sportplätze, Bundesstraße, Messegelände und
Eisenbahn in unmittelbarer Nachbarschaft – man könnte
meinen, dass dies zu erheblichen Problemen für das Moor
führt. Allerdings geht die Bedrohung nicht so sehr von
den Anlagen selbst aus, eher von den damit verbundenen Veränderungen
im Wasserhaushalt.
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